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40 Prozent der Bevölkerung Äthiopiens hat keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser / Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe ,,Menschen für Menschen" plant für 2009 über 40 neue Brunnen.
Menschen für Menschen ruft im Vorfeld des internationalen Wassertags am Sonntag, 22. März, zum bewussteren Umgang mit Wasser auf. Almaz Böhm, geschäftsführendes Vorstandsmitglied: "Für die meisten Europäer ist Wasser heute ein selbstverständliches und in absolutem Überfluss vorhandenes Gut. Wir alle sollten uns aber bewusst sein, dass in vielen Entwicklungsländern immer noch ein Großteil der Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser hat und zu viele an den Folgen von Infektionen durch verschmutztes Wasser sterben - weil es weit und breit keinen Brunnen gibt."
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Karl Heinz Böhm mit Kindern
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Laut Schätzung der Weltgesundheitsorganisation WHO sind lediglich 60 Prozent der Weltbevölkerung dauerhaft mit Wasser versorgt. In Äthiopien, einem der ärmsten Ländern der Erde, haben rund 40 Prozent aller Einwohner keinen Zugang zu sauberem Wasser - in ländlichen Regionen ist die Lage noch dramatischer. Während jeder Europäer täglich rund 145 Liter Wasser verbraucht, legen Frauen und Mädchen im ostafrikanischen Land oft stundenlange Märsche in glühender Hitze zur nächsten Wasserstelle zurück, um wenige Liter in Tonkrügen zu transportieren. Häufig ist das Wasser verunreinigt - gefährliche Infektionen sind dann oft die Folge.
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Pressekonferenz ABC 2015
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Der Bereich Wasser ist deshalb von jeher einer der Projektschwerpunkte von Menschen für Menschen. So wurden gemeinsam mit der Bevölkerung bisher insgesamt 1.333 Wasserstellen, 65 Wasserreservoirs und 50 Bewässerungsanlagen errichtet, von denen jede einzelne das Leben von Hunderten Menschen nachhaltig verändert. Großflächige Bewässerungssysteme ermöglichen zwei bis drei Ernten pro Jahr, womit die Lebensgrundlage ganzer Landstriche gesichert wird. Für 2009 ist der Bau von über 40 Brunnen und 20 Quellfassungen geplant, außerdem soll im neuen Projektgebiet Hagere Mariam die Trinkwasserversorgung einer ganzen Stadt gewährleistet werden. 2008 wurde eine Trinkwasseranlage für die 16.000-Einwohner-Stadt Alge errichtet.
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Qualittativ hochwertiges Trinkwasser (hier: Grüner See) ist nicht auf der ganzen Welt selbstverständlich...
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Almaz Böhm: "Wer einmal gesehen hat, welch elementare Bedeutung Wasser für Äthiopien darstellt, sieht unseren oft verschwenderischen Konsum in Europa mit anderen Augen. Sauberes Wasser ist eine der wichtigsten Grundlagen für die gesellschaftliche wie wirtschaftliche Entwicklung dieses Landes." Bereits eine Spende von 10 Euro ermöglicht es, einen Menschen dauerhaft mit sauberem Trinkwasser zu versorgen. Wie wichtig die Unterstützung von Ländern wie Äthiopien ist, verdeutlicht die jüngste Prognose der Weltbank: Demnach werden Entwicklungsländer von der globalen Konjunkturkrise besonders hart betroffen und die Kluft zwischen armen und reichen Ländern wird sich weiter vergrößern.
Link zur Website ,,Menschen für Menschen" Spendenkonto: PSK 7.199.000
Quelle: APA 21.3.2009 (c) Bild 1 & 2: Menschen für Menschen (c) Bild 3 & 4: Gerhard Grafl, Henriette Kissling
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Wie lange haben wir noch genug sauberes Wasser?
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Ein unvergesslicher Abend mit Hans & Lotte Hass Buckelwal vor der Küste Piran/Slowenien
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