Bereits auf der Elektronikmesse CES im Jänner des vergangenen Jahres präsentierte die Firma Liquid Image (www.liquidimageco.com) ihre Entwicklung und weckte damit die Neugier des Publikums. Eine Maske mit eingebauter Kamera, mit der man sowohl Fotos als auch Videos machen kann! Bislang war diese Maske nur bis zu einer Tiefe von 5 Metern geeignet, nun soll demnächst ein Modell auf den Markt kommen das bis 35 Meter Tiefe eingesetzt werden kann.





Klarerweise muss man anmerken, dass damit nicht unbedingt Highend-Fotografen glücklich gemacht werden sollen, sondern diese Kamera wohl eher „Schnappschusstaucher“ ansprechen wird.
Wie schon erwähnt: sowohl Fotos als auch Videos können damit gemacht werden und auf der Website von Liquid Image gibt es dazu auch Beispiele. Der interne Speicher von 16MB lässt schon die ersten Aufnahmen zu. Durch die Möglichkeit, die Kamera mit einer zusätzlichen Micro-SD-Karte zu füttern, ist natürlich weitaus mehr drinnen. Um die Bilder von der Maske herunter zu laden, gibt es eine USB-Schnittstelle bzw. kann es natürlich ebenso über einen Card-Reader geschehen. Betrieben wird die Maske mit 3 AAA-Batterien, die seitlich eingeschoben werden können. Ein Kontroll-LCD-Display im Inneren der Maske gibt auch Unterwasser Auskunft über den Status der Kamera. Um sein Ziel auch wirklich gut anvisieren zu können, sind im Maskenglas Fadenkreuze angebracht und zusätzlich können an beiden Seiten der Brille „Scheinwerfer“ zur Ausleuchtung der Motive angebracht werden.





Zur Maske selbst gibt es aus taucherischer Sicht nicht allzu viel zu sagen. Das Gesichtsfeld entspricht dem Standard, ebenso die Möglichkeit zum Druckausgleich und die Maskenbebänderung.

Obwohl diese Kamera noch nicht in den hiesigen Tauchgeschäften erhältlich sein dürfte, kann man sie bereits online bei der Schweizer Firma Joker-AG bestellen. Je nach Modell, entweder 3,1 oder 5,0 Megapixel, kostet die Maskenkamera dort 89 EUR oder 119 EUR zuzüglich Versand. Aber Vorsicht: dabei dürfte es sich noch um jenes Modell handeln, welches nur bis 5 Meter verwendet werden darf.


Autor: Thomas Steigberger
17.3.2009

(c) Bild 1: Liquid Image
(c) Bild 2 & 3: Henriette Kissling






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