Schon vor einiger Zeit haben wir über den neuen Fischsupermarkt in Wien berichtet. Nun hat Eurofisch seine Pforten seit rund zwei Monaten geöffnet. Auch wenn vielerlei Empfehlungen von wissenden Gremien anders lauten, werden dort nach wie vor vom Aussterben bedrohte Tierarten wie z.B. Dornhai verkauft.
Auch die mittlerweile bekannte Gesundheitsgefährdung durch das in Haifischfleisch nachgewiesene Methylquecksilber hält die Geschäftsleitung von Eurofisch nicht ab, ihre Kundschaft damit zu "verwöhnen". Wie auch in anderen Unternehmen steht in den hierarchischen Grundsätzen von Eurofisch wohl "gewinnbringend" weit über "Verantwortung".
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Obwohl schon seit längerer Zeit die Gefährdung der Haipopulation bekannt und dokumentiert ist, scheint auch der Gesetzgeber einer wirtschaftlichen Übermacht gegenüber zu stehen, sonst ist es wohl kaum zu verstehen, warum Fang und Verkauf nicht schon längst verboten sind. Vielfach wird argumentiert, dass dadurch sehr viele Fischer ihre Arbeit verlieren würden und eine soziale Not in riesigem Ausmaß herbeigerufen wird - es kann aber doch keine Lösung sein, bis zum Aussterben der Meere zuzuwarten, bis dieser Zustand automatisch eintritt!
Aber, auch wenn Gesetzgebung und Verantwortungsbewusstsein der Wirtschaft hier bislang deutlich versagen, gibt es Initiativen die unermüdlich gegen solche Praktiken arbeiten. Im konkreten Fall ist es wieder einmal Sharkproject, die nun mit einer Unterschriftenliste dem Verkauf von aussterbenden und für den Verzehr gesundheitsgefährdenden Fischen bei Eurofisch Einhalt gebieten wollen. Die Unterschriftenliste findet sich unter http://www.sharkproject.org/phpBB2/files/ul_eurofisch_288.pdf zum Download bzw. Sharkproject selbst, wie wahrscheinlich hinlänglich bekannt, unter www.sharkproject.org
Vielen Dank im Voraus an all jene, die mit ihrer Unterschrift Sharkproject bei Ihrem Vorhaben zum Schutz der Haie und im weiteren Sinne zum Schutz der Meere unterstützen!
Euer Divestyle-Team
Author: Thomas Steigberger 13.12.2007
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